Rally Obedience

 

Was ist Rally Obedience

 

Die Übungen sind an Wettbewerben allesamt auf Schildern notiert. Das heisst: Nach dem Start bewegen sich Hundeführer und Hund von Schild zu Schild und bewältigen den Parcours vollkommen autonom. Dieser ist auf einem Feld von rund 20 x 20 Meter aufgestellt und darf vor Wettkampfbeginn ohne Hund begangen werden (sogenanntes «Briefing», analog Agility Wettkämpfen).
 
Total gibt es 53 verschiedene Übungen. In den Klassen 1 und 2 pflückt der Wettkampfleiter 10 bis 15 Übungen der Nummern 1 bis 35 heraus; in der Klasse 3 sind es 15 bis 20 Übungen aus dem gesamten Sortiment. In der Klasse 1 wird der Hund (im Gegensatz zu den Klassen 2 und 3) an der Leine geführt.
 
Die einzelnen Übungen entsprechen gemäss Reglement «den gängigsten Hundesportarten der Schweiz». So werden unter anderem die Positionen «Sitz», «Platz» und «Steh» in diversen Varianten geprüft; das Tragen oder Bringen eines Gegenstandes; das Überqueren einer Hürde und anderes mehr.
 
Die Klasse 1 ist für (fast) jeden gut erzogenen Hund machbar; die Klasse 3 sollte aber nicht unterschätzt werden und bedarf intensivem Training. Wie beim herkömmlichen Obedience besteht auch beim «Rally Obedience» einde der Schwierigkeit darin, den Hund während der ganzen Abfolge  freudig bei Laune zu halten. Mit dem kleinen Unterschied, dass hier der stimmlichen Motivation keine Grenzen gesetzt sind.
 
Die Klasse 1 gilt als Einsteigerklasse. Beginnt man in der Klasse 1, benötigt man ein «vorzüglich» zum Wechsel in die Klasse 2. Nach 3 erreichten «vorzüglich» ist der Aufstieg zwingend. Wer in der Klasse 2 unter zwei Richtern ein «vorzüglich» erreicht, steigt in die Klasse 3 auf.
 

Sponsoren

 

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